Kosten kalkulieren: Das sollten Sie vor der PV-Finanzierung wissen
Bevor Sie eine Photovoltaikanlage finanzieren, sollten Sie eine detaillierte Kostenkalkulation durchführen. Dabei spielt die Frage eine zentrale Rolle, wie viel Eigenkapital Ihnen zur Verfügung steht und wie hoch der benötigte Kredit ausfallen muss. Je mehr Eigenmittel Sie einbringen, desto geringer sind die erforderliche Kreditsumme und die damit verbundenen Zinsen.
Neben den reinen Anschaffungskosten für Solarmodule, Wechselrichter und Installation sollten auch Nebenkosten eingeplant werden. Dazu gehören beispielsweise Genehmigungsgebühren, Versicherungskosten oder Wartungsverträge. Wenn Sie Ihre PV-Anlage nicht nur für den Eigenverbrauch nutzen, sondern auch den Solarstrom über die Einspeisevergütung monetarisieren möchten, müssen Sie zusätzlich steuerliche Aspekte berücksichtigen.
Sowohl die Anschaffung als auch einige Nebenkosten der Photovoltaik-Anlage können steuerlich geltend gemacht werden. Als privater Betreiber können Sie in vielen Fällen die Mehrwertsteuer beim Kauf zurückfordern, sofern sie sich für die Unternehmerregelung beim Finanzamt entscheiden. Zudem lassen sich die Abschreibung der Anlage sowie Zinsen aus einem Finanzierungskredit steuerlich berücksichtigen. Auch laufende Betriebskosten wie Wartung oder Versicherung können unter bestimmten Voraussetzungen absetzbar sein.